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Gemeindebote Waldbüttelbrunn

WALDBÜTTELBRUNN

Langer Weg zum Rathaus-Neubau

Erste Planungen für das neue Rathaus in Waldbüttelbrunn gab es bereits im Jahr 2006. Doch erst viele Jahre später wurde der Neubau Realität. Viele Pläne wurden geschmiedet, viele wieder verworfen, bis es endlich zur Durchführung nach den Ideen des Architekturbüros Archicult aus Würzburg kam. Seit vielen Monaten wird nun schon an der Baustelle das neue Gebäude errichtet, nachdem der Altbau gewichen war.
Beim Richtfest führte Bürgermeister Klaus Schmidt bei der Begrüßung aus, dass der Baufortschritt im Zeitplan liegt. Die Schweißperlen, die den Verantwortlichen zu schaffen machten, seien lediglich den hochsommerlichen Temperaturen geschuldet. Kein Wunder, dass alle Teilnehmer, darunter Landrat Eberhard Nuß, Altbürgermeister Alfred Endres und Ehrenbürger Philipp Hümmer einen Platz im Schatten suchten.
Nur die Zimmerer der Firma Panter, die den Richtspruch aufsagten, standen in der prallen Sonne. Doch das sind sie gewohnt. Als sie das Gebälk auf die gemauerten Steine aufsetzten, war es ähnlich heiß. Trotzdem nahmen sie nur drei kleine Schlucke, um auf das neue Rathaus, den Bauherrn und die ausführenden Firmen anzustoßen, bevor sie das Glas mit viel Schwung auf den Boden warfen. Das soll dem Bauwerk weiter Glück bringen.
Bürgermeister Schmidt ging in seiner Ansprache auf den langen Weg bis zur Entscheidung über den Neubau ein. Bis zum Jahr 2022 soll ein „vitales Herzstück“ entstehen, das neben dem reinen Verwaltungstrakt auch einen neuen Bürgerssaal bieten wird. Ebenfalls umgestaltet wird der Rathausplatz. Damit wird die „neue Dorfmitte“ geschaffen. Es soll ein „lebendiges Zentrum“ werden, zum Abschluss mit dem Mehrgenerationenhaus im „Alten Rathaus“, das jetzt noch als Ausweichquartier für die Verwaltung genutzt wird. „In ihrer tragenden Funktion sind die beiden Neubauten nun vollendet“, jetzt gehe es beim Rohbau in die letzte Etappe.